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am 16. März

Initiative 110kV ade!

Bettina Hutterer - Im Jahr 2010 aus mehreren Bürgerversammlungen im Zusammenhang mit dem Bekanntwerden der Freileitungsplanung der Energie AG entstanden, hat sich die Initiative als „110 kV ade!“ formiert.

Nein zur Hochspannung

Es gibt keine förmlichen Mitglieder; im Prinzip gehört jede Person dazu, die das Interesse von „110 kV ade!“ unterstützt.
Die nachfolgenden Fragen hat uns Michael Praschma beantwortet.

Was ist eure Motivation?


Schutz der Landschaft (vor Verbauung durch Masten und Leitung) und der Natur (vor allem wahrscheinliche Waldschäden); Vermeidung des Verlusts bzw. Einbußen der Lebensqualität und teilweise der Existenzen direkter Trassen-Anrainer (Wertverlust der Liegenschaften bis zur Unverkäuflichkeit).

Was ist euer Auftrag, euer Ziel?


Durchsetzung der Leitungsvariante „Erdkabel“, die so gut wie sämtliche gravierende Schäden durch die Freileitung vermeidet, die Stromversorgung aber ebenso gut gewährleistet.

Wie schätzt ihr euren gesellschaftspolitischen Einfluss ein?


Die öffentliche Meinung konnte deutlich für die Problematik von Freileitungen sensibilisiert werden und steht dem Anliegen von „110 kV ade!“ positiv gegenüber. Das gleiche gilt – parteiübergreifend – für die Gemeindepolitik im Bereich der geplanten Trasse. Die Landespolitik hat sich hiervon zu keinerlei Schritten bewegen lassen, die praktische Konsequenzen gehabt hätten.

Wie kann man sich beteiligen?


Beim Europäischen Gerichtshof werden demnächst die Weichen gestellt: Muss doch noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung für die Leitung durchgeführt werden? Hier liegt die bisher größte Hoffnung, die Erdkabel-Lösung durchzusetzen. Die Auseinandersetzung vor den Gerichten verschlingt aber viel Geld.

Daher sind Spenden die beste Unterstützung:
Konto „Verein Mensch & Energie“,
IBAN AT91 3451 0000 0769 0217​

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